Distrikfahrt Ausschwitz

Auf unserer diesjährigen Distriktfahrt haben wir gemeinsam Auschwitz-Birkenau besucht – einen Ort, der wie kaum ein anderer für die dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte steht.
Solche Orte zu besuchen ist keine leichte Erfahrung. Es ist still dort, auf eine Art, die sich schwer beschreiben lässt. Man steht vor den Überresten eines Systems, das millionenfaches Leid und millionenfachen Tod industriell organisiert hat, und merkt schnell: Geschichte ist keine abstrakte Vergangenheit. Sie ist greifbar, nah und unmittelbar.
Für uns als Rotaracter, die wir uns Frieden, Verständigung und Menschenwürde verschrieben haben, war dieser Besuch mehr als ein Ausflug in die Geschichte. Er war eine Erinnerung daran, warum diese Werte nicht selbstverständlich sind – und warum es Menschen braucht, die sie aktiv leben und verteidigen. Nicht irgendwann, sondern jeden Tag.
Wir sind zurückgekehrt mit dem Gefühl, das viele kennen, die diesen Ort besucht haben: dass Erinnern keine Pflicht ist, die man abhakt, sondern eine Haltung, die man trägt. Gemeinsam.
Mikro-Vorträge
Dieses Clubjahr stand bei uns ganz im Zeichen des Micro-Learnings – nach dem Motto: „Alles ist interessant, wenn man es richtig erzählt.“
Jedes Mitglied hat einen Kurzvortrag von 10 bis 15 Minuten gehalten, über ein Thema eigener Wahl. Ziel war es, die Menschen hinter den Mitgliedern kennenzulernen und zu zeigen, wie viel Wissen und Leidenschaft in unserer Runde steckt.
Von Heraldik über Taylor Swift bis hin zu Polypen und Medusen – die Themen hätten unterschiedlicher kaum sein können, und genau das hat es so gut gemacht.
Ein Auszug:
Polypen und Medusen – Die wunderbare Welt der Nesseltiere
Außergewöhnliche Produkte der Evolution: Quallen, Anemonen und ihre diversen Verwandten. Der Vortrag führte durch die Anatomie der Nesseltiere, ihre besonderen Lebensstadien, und ihr Geheimnis zur Unsterblichkeit.
Swiftonomics oder warum Justin Trudeau Taylor Swift persönlich nach Kanada eingeladen hat
Wie Taylor Swift ganze Städte in Hochkonjunktur versetzt und warum Ökonomen ihre Touren inzwischen todernst nehmen. Der Vortrag zeigte, was passiert, wenn Millionen Fans gleichzeitig anreisen, Hotels ausbuchen und die lokale Wirtschaft auf links drehen – und was das über den Einfluss von Popkultur auf globale Märkte verrät.
Heraldik – Von Apfelkreuz bis Zwillingsbalken:
Eine kurze (Zeit-)Reise durch die Entstehung, Entwicklung und Verwendung von Wappen. Angefangen mit einem kleinen Ratespiel ging es weiter mit einer Einführung in Aufbau und symbolische Komposition, gefolgt von der lustigen und erfolgreichen Kreation eigener Wappen.
Klettern – 4,648 Sekunden für die 15 Meter Wand – das ist Speed Climbing 😳 Marie hat uns die Welt des Kletterns nähergebracht – von entspanntem Bouldern in Absprunghöhe über klassisches Sportklettern mit Sicherung bis hin zu Free Solo, dem Klettern komplett ohne Seil, wo jeder Fehler tödlich enden kann. Was dabei deutlich wurde: Hinter dem Sport steckt weit mehr als Kraft – es ist ein Zusammenspiel aus Technik, Routenplanung und extremer Konzentration.
Ältere Vorträge
Gastvortrag „Generation Beziehungsunfähig?“
„Generation Beziehungsunfähig – gibt es sie überhaupt?“ – das war der spannende Titel des Gastvortrags vom 21.03.2018. In einem hybriden Meeting (online und vor Ort) hat unser Ehrenmitglied Dr. Sabine Schwachula uns ausführlich über die Generation Y, ihre angebliche Beziehungsunfähigkeit und die Fakten hinter den Geschichten aufgeklärt. Ein toller Vortrag, der uns alle geprägt hat. Auf den Vortrag folgte eine intensive Diskussion und Austausch über Erfahrungen.
Gastvortrag „Schutz der Grundrechte im digitalen Zeitalter“
Am 29.11.2017 hat Dr. Matthias Lachenmann im Rahmen unseres Onlinemeetings einen Gastvortrag zum Thema „Schutz der Grundrechte im digitalen Zeitalter“ gehalten. Dank des Vortrages konnten wir Einblicke in die juristische (digitale) Welt gewinnen. Wir durften ihm alle möglichen Fragen stellen und haben danach gleich unsere öffentlich zugänglichen Daten gecheckt. Seid Ihr auch sicher im Netz unterwegs?
Voneinander lernen – Tourismus
Unser Vize-Präsident Lennert Wüst war vier Monate lang als Service Representative für Thomas Cook auf Kreta. Heute hat er uns im Online Meeting an seinem Abenteuer teilhaben lassen und uns in die Welt des Tourismus mitgenommen! Wer bekommt da nicht Lust auf Urlaub? Dankeschön für den Blick hinter die Kulissen des Tourismus! Ab in den Urlaub mit uns!
Voneinander lernen – Medizin
„How Epithelial-to-mesenchymal transition affects metastasis and chemoresistance of cancer cells“ – ein großes Dankeschön an unseren Sekretär Daniel Hannuschke, dass er sein Wissen mit uns geteilt hat! Am Mittwoch (04.10.17) hatten wir bei unserem OnlineMeeting die Möglichkeit unseren Wissenshorizont zu erweitern!
(:Dankeschön Daniel für den tollen und sehr interessanten Vortrag!
Voneinander Lernen – Politik
Heute (23.08) hat unser Clubmeister Marius Gappa uns das Thema „TTIP & CEPA: heiße Luft?“ nähergebracht. In einem interessanten Vortrag wurden uns TTIP, CEPA und die Hintergründe an vielen gutgewählten Beispielen erklärt. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Marius!
Das Besondere an einem hybriden Rotaract Club wie unserem ist es, sich sowohl real zu treffen als auch online Meetings abzuhalten. Das heutige Meeting stand ganz unter dem hybriden Motto. Viele von uns hatten sich online zugeschaltet, um Marius zu lauschen – aus unter anderem Stockholm oder Griechenland.
Der nächste Programmpunkt steht schon in den Startlöchern: unsere Sozialaktion!
Management Training in Bielefeld
Am diesjährigen Management Training in Bielefeld haben drei Mitglieder unseres Clubs teilgenommen und sie waren sehr zufrieden. Freitag Abend gab es eine Party unter dem Motto „Back to the Twenties“ und am nächsten Morgen ging es nach einem Frühstück in die verschiedenen Workshops. Samstag wurde sehr viel gelernt und mit ein paar Zwischenmahlzeiten ging der Tag sehr schnell um. Der Tag wurde mit einem Kaminabend abgerundet. Am Sonntag wurde in einer Abschlussrunde etwas von jedem Workshop präsentiert, sodass alle einen kleinen Einblick davon bekamen, was gelernt wurde. Die Säulen Lernen und Feiern wurden gut bedient!
Haus der Geschichte
Gestern am 16. Januar haben sich wieder alle Austauschschüler getroffen. Es waren Inbounds, Outbounds und Rebounds im Haus der Geschichte. Nachdem die Inbounds und Outbounds eine kleine Führung durch das Haus der Geschichte hatten trafen sie sich mit den Rebounds und uns Rotaractern im oben angebundenen Café. Wir haben die Tische nach Ländern angeordnet, sodass die Schüler, die in einem Land waren denen was erzählen konnten die dort noch hinmöchten. Zudem konnten die Inbounds, Outbounds und Rebounds sich auch besser kennen lernen und Fragen beantworten die noch zur Debatte standen. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurden alle sehr gesprächig. Nebenbei wurden wir sogar noch mit leckerem Kuchen und Getränken verköstigt, sodass es an nichts fehlte.
Museumsnacht
Am 24. Oktober fand die Museumsnacht statt. Es gab einen Besuch des Schokoladen- und Sportmuseums Kölns bei der Nacht der Museen und einen anschließenden Ausklang des Abends im Mango.
RYLA
Das RYLA mit dem Titel „Technische Konsequenzen aus der Energiewende“ fand vom 18.-20. September in unmittelbarer Nähe zum Forschungszentrum der Helmholtz Gemeinschaft statt.
In interessanten Vorträgen durch Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, und Politik wurden verschiedene Aspekte der Energiewende in Deutschland beleuchtet. Vortragsthemen waren unter anderem Energieerzeugung, Speichermedien, Mobilität und Netzausbau.
Besonderes Highlight waren die Probefahrten in verschiedenen Elektro, Hybrid, und Wasserstoffautos, sowie die Besichtigung des solarthermischen Kraftwerks des deutschen Luft und Raumfahrtzentrums.
RYLA
Anfang Oktober durften drei Mitglieder unseres Clubs ein ereignisreiches RYLA-Wochenende in Bad Honnef zum Thema Rhetorik – durch Reden überzeugen und bewegen miterleben.
Dort wurde uns über viele interessante Aufgaben näher gebracht, wie man sich vor Publikum richtig positioniert und gezielte Wirkungen ausüben kann.
Zum einen lernten wir Techniken fürs große Reden schwingen, zum anderen aber auch wie man in einer Podiumsdiskussion überzeugt.
Ein sicheres Auftreten, „Totschlagargumente“ aber auch eine gesunde Portion Humor sind hier von besonderer Bedeutung.
Dank den vielen neuen und äußerst interessanten Bekanntschaften, die geschlossen werden konnten, kam auch der soziale Faktor nicht zu kurz.
Nach drei anspruchsvollen und gleichzeitig witzigen Tagen (und Nächten 😉 ) fühlt man sich nun gewappnet für das spätere Berufsleben und kann sich glücklich schätzen an solch einem großartigen Seminar teilgenommen haben zu dürfen.










